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Die Kosten

Grundsätzlich ergeben sich die Kosten für die Tätigkeit eines Rechtsanwalt aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), welches seit dem 01. Juli 2004 Geltung hat. Dabei geht das RVG grundlegend von Gebühren aus, die sich nach dem Gegenstandswert richten (§ Abs. 1 RVG).

Gegenstandswert / Streitwert

Die Höhe des Gegenstandswerts (Streitwert in Prozessen vor Gericht) ist in der Regel von der Bedeutung der Sache abhängig. Bei Geltendmachung einer Zahlungsforderung etwa ist der Gebührenwert und der Zuständigkeitswert im Normalfall der geltend gemachte Geldbetrag. Wenn kein konkreter Geldbetrag gegeben ist, muss der Wert ermittelt werden. Die gesetzlichen Regelungen hierfür sind das Gerichtskostengestez (GKG) für die Gerichtsgebühren und das RVG.

Eine Übersicht über mögliche Gegenstandswerte finden sie hier: [externer Link]

Beratung

Für eine Beratung oder die Erstellung eines Gutachtens sind seit dem 01. Juli 2006 keine Gebühren mehr im RVG festgelegt. Vielmehr soll der Rechtsanwalt nunmehr auf den Abschluss einer Vergütungsvereinbarung mit dem Mandanten hinwirken (§ 34 Abs. 1 S. 1 RVG). Wenn keine Vereinbarung getroffen worden ist, erhält der Rechtsanwalt Gebühren nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts. Ist der Auftraggeber Verbraucher, beträgt die Gebühr für die Beratung oder für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens jeweils höchstens 250,- EUR; § 14 Abs. 1 gilt entsprechend; für ein erstes Beratungsgespräch beträgt die Gebühr jedoch höchstens 190,- EUR (§ 34 Abs. 1 S. 2 RVG). Im Falle eines Verbrauchers sind zu den genannten Beträgen noch die Umsatzsteuer und Post- und Telekommunikationskosten hinzuzurechnen, so dass sich Beträge in Höhe von 321,30 EUR und 249,90 EUR ergeben. Wird nach der ersten Beratung das Mandat übernommen, entfällt die oben genannte Begrenzung der Höhe nach. Auch gelten die Begrenzungen nicht, wenn der Mandant Unternehmer ist. Soweit nichts anderes vereinbart ist, ist die Gebühr für die Beratung im Weiteren auf eine Gebühr für eine sonstige Tätigkeit, die mit der Beratung zusammenhängt, anzurechnen.

Außergerichtliche Tätigkeit

Liegt ein Fall der außergerichtlichen Tätigkeit des Rechtsanwalt vor, also einer Tätigkeit gegenüber einem Dritten, entsteht eine Geschäftsgebühr und unter Umständen eine Einigungsgebühr. Die Höhe der daraus entstehenden Gebühr richtet sich nach dem Gegenstandswert.

Gerichtliche Tätigkeit

Wird der Rechtsanwalt im Rahmen des ihm übertragenen Mandats vor Gericht tätig, können einen Verfahrensgebühr, eine Terminsgebühr und eine Einigungsgebühr entstehen, welche sich bezüglich der Höhe nach dem Streitwert berechnen.

Einen ausführlicheren Überblick über die Kosten für die Tätigkeit eine Rechtsanwalts finden Sie hier: [externer Link]

Dort können Sie auch eine unverbindliche Gebührenberechnung vornehmen.
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Welche Gebühren entstehen können und mit welchen Kosten insgesamt gerechnet werden muss, ist vom Einzelfall abhängig. Sollten Sie an einer Tätigkeit durch mich interessiert sein, teile ich Ihnen diese gerne, soweit möglich, im Vorhinein mit. Melden Sie sich einfach bei mir!

Sollten Sie wirtschaftlich nicht in der Lage sein, die hier genannten Kosten aufzubringen, lesen Sie bitte meine Ausführungen zur Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe.

 
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